Das DRK ist Teil einer weltweiten Gemeinschaft, die Opfern von Konflikten und Katastrophen Hilfe gewährt, allein nach dem Maß ihrer Not. Im Zeichen der Menschlichkeit setzen wir uns für das Leben, die Gesundheit und die Würde aller Menschen ein.

Im Zeichen der Menschlichkeit: Das DRK hilft Flüchtlingen

Beinahe 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht oder haben ihre Heimat unfreiwillig verlassen. Fluchtgründe gibt es viele. Für das DRK ist entscheidend: Flüchtlinge sind Menschen, die oft Grausames erlebt haben und vor einer völlig neuen, unklaren Situation stehen.

Das DRK betreut als Gesamtverband gegenwärtig bundesweit in rund 490 Notunterkünften mit einer Kapazität von mehr als 160.000 Plätzen mehr als 141.000 Flüchtlinge. Über 25.000 hauptamtliche und ehrenamtliche DRK-Helfer sind rund um die Uhr im Einsatz, um Bund, Länder und Kommunen zu unterstützen: Ihre Aufgabengebiete sind: Aufnahme, Erste Hilfe, Betreuung, Verpflegung, sanitätsdienstliche Versorgung, Suchdienst und Beratung in zum Teil spontan eingerichteten Notunterkünften oder in den eingesetzten Sonderzügen.

Unterstützung für Bund, Länder und Kommunen bei der Unterbringung von Flüchtlingen

Das DRK-Generalsekretariat hat im Auftrag des Bundes Unterkünfte für derzeit mehr 4.000 Menschen geschaffen, die auf 10.000 Plätze aufgestockt werden. Diese sogenannten Warteräume, aktuell in Feldkirchen und Erding, dienen der Registrierung zur geordneten Weiterleitung der Flüchtlinge nach wenigen Tagen.

Das DRK hat große Mengen an Hilfsgütern wie Feldbetten, Schlafsäcke, Decken und Hygienepakete mobilisiert. So stellten etwa das Kanadische und das Amerikanische Rote Kreuz 35.000 dringend benötigte Feldbetten zur Verfügung.

Die Wartebereiche für Flüchtlinge werden in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, dem Bayerischen Roten Kreuz und den BRK-Kreisverbänden Straubing-Bogen und Erding betrieben. In den beiden Einrichtungen wurden seit Aufnahme der ersten Flüchtlinge am 20.09.2015 mehr als 172.000 Personen betreut. Rund 82 ausländische Helfer des Dänischen, Finnischen, Schweizerischen, Kanadischen und des Amerikanischen Roten Kreuzes, sowie des IKRK und ungebundene Helfer unterstützen uns zusätzlich.